die Winterpause ist beendet und es soll mit dem Projekt weitergehen. Am Öllack muss ich noch arbeiten. Und es gibt noch Großes zu tun. Berge müssen her. Olymp kann ich nicht fragen, wie man so etwas macht und womöglich kennt er sich mit Blech gar nicht gut aus.
Ähnlich wie Berge durch gestauchte Steine entstehen, entstehen die Berge in Blech auch. Nur stauchen kann ich das Blech nicht, daher wird es mit der Faltengabel "gefaltet"
und gehämmert wird natürlich auch. Hier mit einem Sickenhammer.
Schnell wird klar, dass der Berg in mehreren Abschnitten hergestellt werden muss, da die Faltengabel nur begrenzte Reichweite hat.
Für mich ist nicht geklärt, wie die altvorderen handwerklich Berge gestaltet haben und ob die Faltengabel bereits erfunden war. Es gibt natürlich Berge, die symmetrisch mittels großer Pressen gepresst wurden. Ich spreche hier von Blechspielzeug, welches handwerklich hergestellt wurde.
wäre es möglich, aus Flußkieseln oder Bruchsteinen und Zement eine "Positiv-Form" herzustellen, ein dünnes Weißblech darüber zu legen und mit verschiedenen Werkzeugen, wie z.B. Sickenhämmern, das Metall über die Form zu klopfen?
Vielleicht ginge das mit Kupferblech besser? Vor 60 Jahren habe ich mal Kupfertreibarbeiten gemacht....
es ist ein Gedanke, der sich aufdrängt und der Lösung verspricht. Nur, Metall hat ein Gedächtnis. Für uns ist die Anmutung von Metall stabil und beständig. Im Inneren besteht Metall aus einem Kristallgefüge, das sich ungern verändert. Es ist so wie bei mir und meinem Sofa. Es ist anstrengend, das Sofa zu erreichen. Wenn ich mal darauf sitze, bleibe ich da solange es geht.
Bei Metall braucht man große Energie. Hitze und riesige Umformwerkzeuge, wie Walzenstraßen, Hammerwerke, Gesenkschmieden und vieles mehr, damit so genannte Halbzeuge hergestellt werden können. Blech ist ein Halbzeug. Die riesigen Werkzeuge und die Hitze haben die Gitter in eine Form gebracht, in der sie gerne bleiben möchten.
Aber zurück zu deiner Idee. Sie funktioniert. Bedingt. Ich sprach ja schon von der Erinnerung des Kristallgitters. Wenn nun das Blech in eine Mulde, oder über eine Überhöhung gelegt und verformt wird, gelingt das nur partiell. Wenn ein Teil des Metalls nicht vollkommen fixiert ist, gleicht sich das Maschengewebe aus. Das ist in etwa so wie bei Strickware.
In der Praxis bedeutet das, du schlägst auf das eine Ende und das andere Ende verformt sich.
Die interne Kraftübertragung kann bedingt unterbrochen werden, wenn sie abgelenkt, zerstreut wird. Daher benutzt man einen Sandsack als Unterlage.
Jetzt kommt noch Raffinesse ins Spiel. Man kann mit dem Kristallgitter spielen. Verschiedene Werkzeuge kommen zum Einsatz. Sie wirken ziehend oder stauchend. Holzhämmer kann man benutzen, wenn das Kristallgitter nicht verändert werden soll.
Ein interessantes Thema, wie ich finde und wie an der Textlänge erkennbar ist.
einen Berg, einen Tunnel habe ich schon mal gemacht. Ich muss also nur nachsehen und kann sehen, wie die einzelne Arbeitsschritte sind. Gefehlt. Keine Fotos. Das möchte ich nun besser machen.
Das Blech wurde eingeschnitten, um mit der Faltengabeln weiter arbeiten zu können. Weitere Werkzeuge waren die 1-Tonnen-Werkstattpresse, die mit einem Rundwerkzeug ausgestattet wurde und natürlich Sandsack und verschiedene Treibhämmer. Sandsack und Treibhammer werden benutzt, um das Blech zu weiten. Die Werkstattpresse habe ich benutzt, ähnlich wie ein Rundkopfhammer, nur ohne Lärm. Wobei man um das Hämmern nicht herumkommt. Nur schnelle Schläge können bestimmte Verformungen erzeugen.
Der Berg braucht einen Abschluss, genauer einen Eingang, um zum Tunnel zu werden. Die Kantungen habe ich mutig ebenfalls mit der Faltengabel erzeugt und mit Hammer und Schraubstock geglättet.
Es war nicht möglich, den Berg so zu formen, dass das geschnittene Blech nahtlos überlappend gelötet werden konnte. Daher wurde innen ein Blechstreifen eingelötet.
Heinz, das ist ein interessantes Thema mit der Blechverformung!
Stutzig bin ich geworden, als ich eben "schnelle Schläge" gelesen habe. Schnelle Schläge bedeuten, Wärme wird erzeugt. Die macht das Kristallgitter des Blechs verformbarer.
Was würde passieren, wenn vor dem Einsatz von Biegewerkzeugen etc. das Blech mit einem Brenner kurz erhitzt wird?
Ich habe während meiner Schulzeit ein Praktikum in unserer Dorfschmiede gemacht. Das war hochinteressant! Es endete damit, daß ich aus einem Stück Flacheisen ein Hufeisen schmieden musste: ablängen, biegen, falzen, lochen, Aufzüge ausschmieden, anpassen.... Das geht nur mit Feuer, warm also. Nota bene: in der Schmiede gibt es kein "heiß" - nur warm.... Auch, wenn das Eisen rotglühend ist.
Also, langer Rede gar kein Sinn - könntest Du mit warmem Blech arbeiten, Heinz?
Es ist nicht sinnvoll mühsam glatt gewalztes und verzinntes Feinblech wieder warm zu machen, nur um es zu biegen. Blech von 0,3 mm Stärke ist auch auf dem Weg zwischen Wärmequelle und Amboss sofort wieder ausgekühlt.
ich lerne gerne dazu! Es war auch nur eine theoretische Überlegung....
Und ich hatte mehr an einen Bunsenbrenner aus freier Hand gedacht, mit dem man punktförmig kleine Flächen erwärmen kann. In der alten Schmiede ist mein dickes Flacheisen auf dem Weg von der Esse zum Amboßhorn natürlich nicht ausgekühlt.
im Grunde ist die Idee auch nicht schlecht. Oben habe ich von Kristallen gesprochen, die sich erinnern. Eine sehr wichtige Eigenschaft von Metallen. Dadurch erhalten sie die Form des Werkstücks, auch wenn äußere Kräfte auftreten. Natürlich begrenzt. Durch Erhitzen kann man erreichen, dass die Bestandteile des Gitters eine neue Position einnehmen, die sie nach dem Erkalten beibehalten.
Wenn wir an Holz denken, ist das ganz anders. Wir können es nicht durch Glühen und Verformen in eine neue Form bringen.
Doch zurück zum Blech. Ypsilon hat bereits richtig festgestellt, dass der Berg aus Blech mit einer Stärke von weniger als 0,3 mm hergestellt wird. Alle Werkzeuge, die benutzt werden sind im Grunde verlängerte Finger, wobei das Blech sich auch nur mit den Fingern verformen lässt. Für mich ist faszinierend, wie sich ein Gespür entwickelt. Mit der Zeit kann man erahnen, was passiert, wenn man auf eine Stelle mit einem bestimmten Werkzeug und einer bestimmten Geschwindigkeit einwirkt. Ja, auch die Geschwindigkeit, mit der ein Hammer das Blech trifft, ist von Bedeutung. Bei schnellen kleinen Schläge wird das Gitter nur sehr begrenzt verformt.
Wie haben sie das damals gemacht?
Blechbearbeitung war ein Beruf, der 12 Stunden am Tag ausgeübt wurde. Ich kann also nicht erwarten, alle handwerkliche Fähigkeit in den wenigen Stunden zu erreichen, in denen ich hobbymäßig Blech bastele. Dazu kommt ,dass es eine Lärmbelästigung für meine Mitmenschen darstellt. Ich wohne zwar in einem sehr dünnbesiedelten Gebiet, doch ich vermeide das Hämmern. Daher habe ich eine Werkstattpresse mit einem Halbrundwerkzeug ausgestattet, mit der ich quasi wie mit einem Kugelhammer arbeiten kann. Nur sind es zu wenige "Schläge" und die Verformung geschieht zu langsam, so dass sich Falten bilden. Das ist aber bei einem Berg nicht schlimm.
so wird das nichts, dachte ich, da müssen bessere Argumente her. Ich dachte da an 2 kg und holte den schwersten Hammer hervor, der im Regal steht. Der Vorschlaghammer mit 5 kg aus dem Schuppen schien mir übertrieben. Das schöne an Bergen aus Blech ist, man kann seine Launen ungeniert ausleben. Doch. Wo rohe Kräfte sinnlos walten (...) Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn. Es soll kein wohlfeiles Gedicht werden, der Zug sollte schon durch den Tunnel passen und an Schiller reiche ich so wie so nicht heran.
Also habe ich starkes Eichenholz verleimt und eine Form gesägt, mit dem Handkanter Blech abgesetzt, gelocht und mit Schrauben fixiert.
Während der untere Teil des Berges noch zaghaft mit der Faltengabel und den vielen tausend kleinen Schlägen bearbeitet wurde,
kam oben Odins Hammer.
Doch zuvor habe ich erneut den unteren Teil des Tunnels von der Rundung getrennt.
Nun war das Blech gut verformt und musste mit einer der größten Spenglerzangen, die mir zur Verfügung stehen, gerichtet werden.
Das zuvor erwähnte Hartholz wird benötigt, um die Tunneleinfahrt in eine definierte Form zu bringen.
Das mit einem Handabkanter abgesetzte Blech
wird gelocht
und verschraubt.
Tunneleinfahrten sind sehr hervorgehoben, daher soll der Tunnel mit einer Mauereinfassung versehen werden.
Es gilt noch einiges zu beachten. So sollte der Tunnel oval sein und rückseitig Zugriff auf Technik und Bahn ermöglichen.
vielen Dank für Deine Aufmunterung! Im Moment sehe ich nur den Berg. Doch es gibt noch mehr zu tun.
Ein Wasserschloss soll umrahmt von Bergen und natürlich der Bahn entstehen. Ein Springbrunnen ist auch geplant. Das schwarze Papier soll die Felsenformation darstellen. Das Schloss muss wohl größer werden. Und vor allem sollten die Tunnelöffnungen nach vorne gerichtet sein? Bei dem jetzigen Entwurf soll möglichst viel Fahrstrecke der Bahn sichtbar sein.
Und, Grundsätzliches ist noch ungeklärt. Die Lok entgleist aufgrund der zu geringen Erhebung des Wulstes. Ypsilon hatte vorgeschlagen, ein Rad vorne zu drehen. Ich möchte versuchen, Leitbleche einzubringen. Mir ist aufgefallen, dass bei englischen Loks zu sehen ist, wie am vorderen Ende der Lok ein Steg oder eine Leiter oder ein Abweiser bis fast zu den Schienen reicht, konnte mir das aber bislang nicht erklären.
die beiden Tunnels berühren sich und können verbunden werden. Das ist gut, denn das Gebilde wird recht groß werden und soll über die nötige Stabilität verfügen.
Nun geht es an die Anbindung Bahn, See, Tunnel, Gebirge und Wasserschloss.
Alte Kataloge liefern hier leider keine Details, wie Bild 1 #330.
Es darf auch einfach sein, soll meine Devise sein, auch wenn ich fehlende Struktur im Blech mit Malarbeiten ausgleichen muss. Doch ich bleibe zuversichtlich. Mein erstes "Ölgemälde" ist ja bereits geschafft.
Bild 2 #402 zeigt, wie Landschaft und See "stumpf" also nicht formschlüssig gelötet sind. Ich werde die Tunnel auf Höhe trimmen und mit dem Bassin verlöten. Dabei soll das Bassin genau die Form des Schienenovals einnehmen.
Die recht große Grundfläche des Sees soll mit einem Wulst versehen werden. Dies bietet zwei Vorteile. Die Form wird stabil und das vertikale Blech kann gut verlötet werden. Gerne würde ich die Blechlandschaften aus den alten Meisterwerkstätten näher untersuchen. Doch ich muss versuchen es nachzuempfinden.
Das Einbringen der Wulst erfordert einen Materialzuschlag. Ach, wie habe ich mich damals über Fachbücher gefreut, ach wie gerne hätte ich nun ein Fachbuch, in dem ich die Materialzugaben nachschlagen könnte.
Bender war mal wieder nicht zufrieden, als er den Bördelrand sah, mit dem ich die ovale Grundplatte eingefasst habe. Sowas habe er schon viel, viel, sehr viel besser gesehen. Ich kramte in meinem Gedächtnis nach Handwerkersprüchen und antwortete etwas kleinlaut, "das sieht hinterher eh kein Mensch". Natürlich hat er Recht, das weiß er auch. Er ist eine Vorstufe der KI, nörgelt er und möchte ein Update zur Voll-KI. "Wenn ich erst eine KI bin, werde ich ruckzuck diesen Planeten beherrschen, du wirst schon sehen!"
Seit Bender Zugang zum Internet hat, entwickelt er zunehmend Spleens. Er meint, es gäbe einen Kontinent, da wurden mal 24 Hasen ausgesetzt und nun gebe es Milliarden. Er meint, die Menschen brauchen ihn, um weiteres Unheil zu verhindern. Was soll ich machen, nun sieht er überall Hasen.
Möglicherweise wäre der Bördelrand besser gelungen, wenn ich eine exakte Form erstellt hätte, um die ich den Rand gebördelt hätte.
Warum gehst du mit dem Kuchenteller nicht auf die Sickenwalze? Baue dir einen fixen Drehpunkt im Abstand halber Tellerdurchmesser, loche das Blech und dann läuft das doch im Handumdrehen durch!
Ja, ich hätte mir eine Anleitung gewünscht. In dem Blatt wurde drauf hingewiesen, dass Blech reißen kann und, dass eigene Versuche nötig sind. Und, ja, ich hatte das Blech mit der Bördelmaschine bearbeitet. Doch das dünne Blech ist verlaufen. Daher entschloss ich mich zur Bördelkante, die ich dann mit einem Handamboss glättete. (Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen!)
Nur kam es schlimmer als befürchtet. Zunächst habe ich ringsum ein Blech angeheftet,
um festzustellen, dass der Einsatz um Einiges zu klein ist.
Meine Begeisterung entsprach dem Ergebnis. Es kam ein Freund, der Handwerker ist, und wir begannen nach einer Lösung zu suchen. Er bot an, eine passend große Holzform zu erstellen, mit der das Blech formgenau gebördelt werden kann. Ich wandte ein, dass man hier zwei Formen braucht, zwischen die das Blech fest verspannt wird. Und überhaupt war es Wink des Schicksals, ich war von dem glatten "Schwimmbeckenrand" eh nicht begeistert.
Der Motor des Pumpwerkes ist recht groß und sollte nicht im Wasser stehen. Schwer ist er auch und sollte einen stabilen Unterbau bekommen. So wurde bei einem Erfrischungsgetränk gehirnt und Blech gebatscht.
Die Idee, links und rechtes kleine Platos anzufügen, fand Übereinstimmung.
Leider ist das Foto nicht so glückt. Rechts unten der Versuch eine Felsimitation zu erstellen, rechst oben ein Plateau. Das Problem bei der Blechverformung sind die Faltenbildungen, die recht schwer zu beherrschen sind. Gebogene "Felsenwände" ohne Abkantung werde ich hin bekommen. Unten zum Bassin soll die Kante so gerade geschnitten sein, dass sie gut gelötet werden kann.
Mit einem Bördelrand oben kann ich das Gebilde dann verlöten. Ein Geländer wird es schön aussehen lassen.
Mir wird klar, dass ich nie an das Können und Wissen und die Meisterschaft der Blechabarbeitung um 1900 heranreichen kann.
am schönsten ist es, wenn ich nicht alleine in der Werkstatt arbeite. Bender ist verlässlich da, doch ebenso verlässlich nörgelt er und arbeiten tut er verlässlich nicht. Er meint neuerdings ein Quietschen in seinen Gelenken zu verspüren. Er schimpft, ich hätte es unterlassen, ihn bei der RKK anzumelden, der RobotKrankenKasse. Da ist es schön, wenn mein menschlicher Freund und Werkstattkumpel Wolfgang da ist und wir lachen und blödeln und basteln.
So auch heute.
Es wurde Landschaft gebastelt. Die Ufer, aus Blech geformt (nur teilweise auf dem Foto erkennbar), wurden mit Papier bedeckt, um einen Eindruck zu gewinnen. Wir haben uns vorgestellt, wie die Flächen mit Häusern, Bäumen und Figuren belebt werden.
Überdies erfolgte ein Versuch, eine Spur-0-Uhrwerk-Lok fahren zu lassen, dies war eine Anregung von Dieter Weißbach, dem ich danke. Der Versuch war nicht nur erfolgreich, sondern zeigte auch, wie ich das Problem des Kletterns der Dampflok über den Wulst lösen kann. Mit Vergrößern des Spurkranzes, genauer des größeren Abstandes zum Rad, ragt der Spurkranz über den Schienenwulst und das Rad wird sicher geführt.
Oooohhh - das ist ja eine enorme Problemlösung, Heinz! Und dann noch: Bender braucht 'ne Freundin. Das wirkt stimmungsaufhellend und dann vergißt er auch das Knacken in den Gelenken....
liebes Forum, eure Meinungen wären für mich hilfreich. Es geht um Wasser und Blech. Es geht um den Teich.
Die Wanne bekommt nun Unterteilungen, quasi Kammern, die geschlossen werden. Wie mit dem Wasser umgehen und vor allem verhindern, dass Wasser sich in Hohlräumen sammelt und das Blech rostet?
Der Handamboss dient als Beschwerung und es soll an der Stelle eine Insel mit Springbrunnen entstehen.
A. Alles dicht verlöten und unten an der Kammer am äußeren Rand Öffnungen einfeilen. B. Alles dicht verlöten und unten eine möglichst große Öffnung einbringen. Dabei entstehen aber scharfe Ränder. C. Die Wanne dicht verlöten, die Wanne schräg stellen, die "Felsen" so einlöten, dass Wasser abfließen kann. In der Wanne wird ein Ablass eingebaut.
ich bewundere Deine Geduld, Akribie, Geschick und Ausdauer mit der Du Dich durch alle Schwierigkeiten drucharbeitest und zu einem guten Ergebnis bringst. Das musste ich an dieser Stelle mal loswerden.
Heinz, ich habe etwas nachgedacht. - Ablauf wäre gut. Korken in Loch mit Randverstärkung genügt. Besser wäre ein Stutzen, über den man auch einen Schlauch ziehen könnte. Allerdings stört so ein Stutzen im Handling. - Stutzen eher hinten unter der Burg anbringen. Einerseits wegen der Optik. Andererseits wegen des Schwerpunktes. Wenn du die Burg nach hinten kippst steht sie stabiler als in anderen Richtungen. Du kannst die Bohrung für den Ablauf anbringen wenn der Aufbau fertig ist und du den Schwerpunkt bestimmen kannst. - Die Bleche der Böschungen kann man sicher dicht einlöten. Das würde ich auch versuchen. Spart u.a. Wasser. Und verkürzt das Wegräumen, denn du wischst den Innenraum einfach trocken wenn das Wasser abgelaufen ist. - Wenn du aber unsicher bist, dass es gelingt, dann baue gleich bewusst Öffnungen ein. Die würde ich dann in den Ecken der Bleche machen. Und möglichst alles so, dass die Hohlräume leer laufen wenn du die Burg wie oben beschrieben nach hinten ankippst. Die seitlichen Böschungen sind dann unkritisch, sie laufen einfach leer. Die vordere nicht ganz. Da brauchst du vielleicht ein Loch in der Mitte der Böschung. - Wenn du die Böschungen nach oben mit Blech abdeckst entsteht ein Hohlraum, der ohnehin eine Entlüftung braucht. Sonst geht das Löten schlecht. In der Variante 'dicht löten' kannst du irgendwo eine verdeckte 1 mm Bohrung setzen.