Hallo, im Ullmann & Engelmann Katalog 1910 findet man eine Hochbahn, welche unverkennbar von Bub gebaut wurde.
Da solche Modelle nicht meine Preisklasse sind, baue ich sie jetzt selber. Zuerst wurden die Schienen gereinigt und gerichtet.
Als nächstes wurden Bodenplatte von Bub überarbeitet. Es fehlen zwar noch welche, aber eine halbe Bahn bekomme ich schon zusammen.
Richten und glätten.
Bleche vorschneiden im Akkord. Für die Stützen 56 Stück.
Vorbereitete Teile, oben links liegen 3 mm Bleche als Gewichte unter den Sockeln.
Bei den Gleisen fehlen noch 2 Gerade, da Bahn soll abweichend vom Katalogbild ein Oval werden.
Da die Masten Trapezförmig sind wurde mit Hilfsblechen gearbeitet, die Krokodilklemmen sind dabei optimal zum festhalten. (Die Klemmen sind Testkabel, ich wollte die dafür nicht abschneiden)
Die ersten beiden Masten sind fertig.
Und eine Stellprobe mit zwei Wagen, der dritte kommt nächste Woche.
Hallo Wolfgang, danke für dein Angebot, aber ich habe die Gleise. Sie müssen aber noch chemisch Entrostet werden, das meinte ich mit "sie fehlen noch".
Hallo Frank, ja genau, der Bahnhof soll ein gerades Gleis bekommen. Passende Teile habe ich schon zusammen dafür.
Der dritte Wagen ist heute angekommen und das Fahrgestell ist schon abgemacht. Ich werde aber dieses Fahrgestell nachbauen und für den Antrieb aufschneiden, ein Orginalteil will ich nicht zerstören.
Einen passenden Uhrwerkmotor habe ich auch gefunden, der braucht aber noch eine neue Feder.
Leider fehlen mir immer noch zwei Bodenplatten, dauert also noch etwas.
Es ist etwas weitergegangen. Um das verziehen beim Löten zu vermeiden wird erst die Gewichtsplatte angelötet, das geht nur mit direkter Flamme, selbst mit großem Gaslötkolben bekomme ich sonst nicht genug Wärme.
Auch die beiden Hauptstützen werden mit der Flamme gelötet.
Momentan, 2 Stützen sind grundiert und 2 sind fast fertig.
Diese beiden Bodenplatten habe ich noch vom Bau der Wuppertaler Schwebebahn (nach BING). Wären das die Richtigen ? Dann kannst du die bekommen.
Im Übrigen kannst du anfangen, nach und nach noch mehr Bodenplatten zu sammeln. Meine Hochbahn hat eine Gesamtstreckenlänge von über 30 m. Deine muss ja nicht so groß werden, aber etwas größer sieht immer gut aus.
Hallo Udo, ja, das sind die richtigen Platten. Das mit dem weitersammeln der Platten ist schon klar, ich hatte die Höhe der Masten an meine große Hochbahn angepasst, so das die auch dafür zu gebrauchen sind.
Mittlerweile sind 7 Masten fertig, für den achten kommt nächste Woche ein angegammelter Prellbock zum Schlachten. Hier mal die aktuelle Stellprobe.
Ypsilon, das Teil welches ich zerschnitten habe war der obere Übergang von der Bing Signalbrücke 6483 aus dem Katalog 1909.
Diese Stanzteile halte ich für zugekauftes, auch heute gibt es noch Metall-Lochereien, welche für die Industrie Teile liefern. Die Ähnlichkeit der Geländer bei mehreren Herstellern wäre damit zu erklären.
Im Moment geht es nur schleppend weiter, die Farben brauchen immer mehrere Tage zum trocknen. Alles wird mehrfarbig, dadurch dauert es besonders lange. Ich orientiere mich farblich an den Hochbahn Bildern im Issmayer Buch.
Die erste Farbe der Stützen wurde mit Spritzpistole aufgetragen.
Durch die schrägen Formen war es zu auwändig alles abzukleben, deshalb wurde die zweite Farbe mit einem Pinsel gemacht.
Aufgrund von viel Arbeit beim Job, im Haus und im Garten hatten die Bastelprojekte längere Pause. Heute konnte ich endlich mal wieder was an der Hochbahn machen.
Um das Gleis auf den Bahnsteig zu befestigen wurden in die Schienen und in den Bahnsteig noch weitere Schlitze geschnitten. Damit ist die Befestigung wie bei den Schwellen.
Zusätzlich wurden auch noch Halterohre angelötet, in welche das Schild über dem Eingang eingesteckt wird.
Hier mal provisorisch aufgebaut, mit einem Musterschild aus Papier.