Diese Lok war mir im Verkauf bereits aufgefallen. Ich finde die Umsetzung der Überarbeitung des Gehäuses recht gelungen. Vermutlich ist die falsche Nummernbezeichnung nur ein kleiner Fehler des Restaurators in der Beschriftung gewesen, wahrscheinlich auch deshalb, da diese auf dem Gehäuse kaum noch lesbar war bzw. die 5 als 3 gelesen wurde, und eine Recherche bspw. im Internet unterlieb.
Von der Elektrik hat er auch nicht gerade viel Ahnung gehabt. Der Stange zur Fahrtrichtungsumschaltung war einfach direkt mit dem Umschalthebel am Kollektor verbunden. Das führte dann bei einer Richtung immer zu einem Kurzschluss. Im Original ist diese Stange um den Kunststoffknubbel, der statt nach außen hin (wie bei den Direkt-Umschaltern) nach innen hin montiert wird, herumgebogen und somit isoliert. Auch das Anlöten von Verlängerungsdrähten an der Spulenwicklung war nach dem Blinker-Prinzip erstellt worden: geht - geht nicht - geht...