die Säge ist von Proxxon (die größere Ausführung). Anschließend habe ich alle Flächen noch mit feinem und ganz feinem Schleifpapier auf einer Granitplatte plan geschliffen. Für die Aussparung habe ich eine Rundfeile benutzt. Eigentlich waren es drei Feilen. Die Erste mit 8mm Durchmesser, die Zweite mit 10mm und zum Schluss mit einer halbrunden Schlüsselfeile die Oberfläche noch fein bearbeitet.
Wenn man mit der Säge mittig einen geraden senkrechten Schnitt macht hat man sogar ein Maß für das Feilen. Dann muss man "nur" bis zum Grund des Schnittes feilen.
Ich möchte noch einmal das Thema Schiene anbringen. Nachdem die hinteren Räder dran sind und ich die ersten Rollversuche gemacht habe, regen sich doch Zweifel an einer Variante ohne Schienen. Die vordere Achse ist fest nach rechts eingeschlagen. Der Bogen den die Lok fährt ist aber so groß das man eine Sporthalle benötigt um eine Runde fahren zu können. Die Spurweite ist vorn breiter( Schrägstellung der Achse) als hinten ( bedingt durch den geringen Platz zwischen Rahmen und Zylinder). Rillenschienen benötigen sicher auch eine annähernd gleiche Spurbreite. Daher glaube ich hier gehörten Wulstschienen zur Lok.
Im Netz finden sich leider keine brauchbaren Bilder von solchen uralten Schienen. Mich würde der genaue Querschnitt von vorn interessieren. Und auch die Verbinder. Vielleicht ist ein Nachbau möglich.
Zitat von haensel im Beitrag #32keine brauchbaren Bilder
Hallo Mike, Du hast doch das Buch von Rüdiger Gröning. Habe selbst keine Wulstschienen aber ich schau mal, was ich noch gespeichert habe. Für NB sicher nicht ausreichend. Viele Grüße Wolfgang
Das wird spannend. Ich befürchte, dass gerade bei gebogenen Wulstschienen Maschinen notwendig werden. Denn es handelt sich um einen Ziehvorgang, nicht nur um Biegen.
Das ist das einzige Bild, das ich in Sachen Wulstschienen beisteuern kann. Ist von Ernst Plank. Ich denke, die anderen Fabrikate, wie z.B. Carette waren nicht kompatibel.
Ich hatte bei meiner Bemerkung Wulstschienen im Sinn, also solche, die richtige Berge an den Seiten haben und innen glatt sind. Die Spurweite bei der Lok von Mike ist ja unterschiedlich.
Die Schienen hir im Bild würde ich als Rillenschienen bezeichnen. Im Grunde ist das ja auch ein "ordentliches" Gleis, nur mit Füllung innen. Dafür müssen die Spurweiten aber gleich sein. Und die Räder radial eingestellt. Diese Rillenschienen dürften auf der Sickenwalze gut zu machen sein. Mit etwas Übung.....
Ja Ypsilon hat recht obwohl wenn die Rille breit genug ist dann funktionieren diese Gleise sicher auch. Ich finde aber die Verbindung hier interessant. Danke für das Bild Wolfgang!
Zitat von haensel im Beitrag #36Ich möchte versuchen die Segmente mit Hilfe einer Presse zu prägen. Welcher Durchmesser war eigentlich bei solchen Bahnen gebräuchlich?
Viele Grüße Mike
Hallo Mike
wenn mich meine Geometrie nicht im Stich lässt: 1 Segment gemäss Auktionator 19.5" ~50cm, bei 6 Segmenten gleichseitiges Dreieick -> Durchmesser 1m
nein, gehe davon aus, dass diese in einer Preislage verkauft wurde, wo ich nicht mithalten kann. Habe nur die Bilder von irgendwo her mal abgelegt.
Ich hüte mich davor, noch eine weitere Spurweite zu sammeln, bei mir liegt noch immer ein Lokschuppen in hundehüttegrösse rum, den ich aus Versehen in Spur 2 gekauft habe..
In was für eine Flüssigkeit hast Du die Messingteile patiniert? Essigessenz? Frage zum vorderen Abschlußdeckel: bei der einfachwirkenden Maschine würde der Kolben gegen eine "Luftfeder" arbeiten. Hast Du da eine Bohrung in dem Deckel oder einfach größere Bohrung an der Kolbenstange? Gruß Harry