ich denke, frühe Modelle scheiden aus. Die ersten Loks mit dem Mod.49 Motor hatten Seitenplatten aus Messing und eine Abdeckung unten aus Aluminium. Zusätzlich war noch die Nummer 2525 und Mod.49 eingestanzt. Die Seitenteile hatten noch nicht die beiden Streifen seitlich dran, um ein Eindrücken der Zylinder zu vermeiden.
Später waren die Motor-Seitenteile aus Stahlblech (sehen aus wie Alu, sind aber magnetisch) und die Abdeckung unten ist weiterhin aus Alu. Meine Loks haben alle keine Prägung mehr auf der Abdeckplatte und die Seitenteile haben bereits einen abgewinkelten Blechstreifen zum Stützen der Zylinder.
Eine ganz späte Lok hat dann wieder die Motorseitenteile mit abgewinkelten Streifen dran aus Messing und die Abdeckplatte ist auch aus Messing ohne Prägung.
@Steffen, wie schauen die Seitenteile aus? Sind ja aus Stahlblech. Haben die bereits die Abstützung für die Zylinder mit dran? Es ist auf jeden Fall keine frühe Lok! Aber auch keine der letzten Serie.
Hab mir mal die Bilder aus unserem Archiv angeschaut, wird wohl schwierig werden.
Aber, ....die ersten Versionen hatten auf alle Fälle Messing-Motoren und Alu oder Messing Abdeckungen mit eingravierter 2525, Mod.49 und Hinweise. Meine älteste Lok hat noch keine seitlichen Stützen (Flügel) für die Zylinder, aber dafür einen bogenförmigen "Spoiler" am Gehäuse, von einem zum anderen Zylinder verlaufen. Patrick´s Lok hat diesen Spoiler nicht, dafür aber bereits die beiden "Flügel". Da seine Lok aber Messingpuffer hat, muss es ein frühes Modell sein. Könnte von 1949 bis 1950 so gebaut worden sein?
Die Stahlmotoren haben alle diese Flügel und Abdeckungen ohne Schrift. Eine Lok von Patrick hat sogar zusätzlich diesen "Spoiler" vorne am Gehäuse. Ein Indiz für eine zeitliche Einteilung sind diese Spoiler aber wohl nicht, denn sie können bei einem Gehäusetausch jeder Zeit dran oder ab sein. Ich datiere diese Motoren ab ca. 1951 bis vllt. 1955/56.
Ab 1956 müsste dann wieder der Messing-Motor (mit "Flügel") und mit Messingabdeckplatte ohne Schrift verbaut worden sein? Ich denke aber auch, dass die Übergänge fließend waren.
Im Archiv siehst du die Unterschiede bei den Loks 2520 2540 und als Letzte die 2535
Moin. Gewitter ist vorbei und mein Festnetz geht auch wieder. Bilder mache ich trotzdem erst morgen. Die Bodenplatte ist aus Alu, mit Beschriftung, die Haltelaschen der Bodenplatte sind seitlich verstemmt. Nach der Zylinderabstützung guck ich morgen. Hatte vor dem Gewitter zwar noch was geschrieben, aber das scheint ins Funkloch gefallen zu sein - ist hier jedenfalls nicht sichtbar.
Die von Dir geschilderten Motoren habe ich auch alle. Die Bügel sind - wie Du schon schreibst - kein direkter Hinweis, da sie manchmal fehlen bei manchmal dran sind. Einzig den Motor von Steffen habe ich bisher noch nicht gesehen.
Könnte er ursprünglich von einer Spur 0 Maschine sein? Der Motor 49 ist ja auch in Spur 0 verbaut worden.
für Euch die Erklärungen von Bub wie die sich die Läutetafeln etc. gedacht haben. Wahrscheinlich werden sie der Wirklichkeit Ende der 40. Jahre entsprochen haben.
Näheres dazu im Bub Spur S Archiv unter Bub Nummer 104/6
bezüglich letzter Bub Spur S Archiv Einträge, anbei paar relevante Action-Fotos. Die normalen Ausführungen wurden noch in Ansbach, die Exportversionen wurden mal in Vaihingen fotografiert.
Im März 2022 fand ich ein sehr seltenes und mir bisher unbekanntes Set mit Zubehör zur BuB Spur S.
Die graue Pappschachtel ist original, aber leider beschädigt und trägt nirgendwo eine Katalognummer. Der Inhalt ist vollkommen ladenneu: Bahnhof, Läutewerk, Hauptsignal, beschrankter Übergang, zweiteiliger Stecktunnel. Die Besonderheit ist der Prellbock. Er ist eingerichtet für die Aufnahme eines Gleises der Spur S.
Weiß jemand von Euch, wann und unter welcher Katalognummer diese Schachtel in den Verkauf kam?
das oder ein ähnliches Set war sehr lange im E-Bay, ist es das aus Berlin? Ich gratuliere zum Erwerb, ein sicherlich sehr seltenes Set!
Eine Katalognummer habe ich nicht, aber ich denke es ist möglicherweise schon nach dem Ende der Spur S entstanden. Einige Artikel sind ja in das Spur H0 bzw. Spur 0 Programm übernommen worden. Hintergrund meiner Vermutung ist der Bahnübergang, den ich aus dem Spur S Programm nicht kenne. Möglicherweise ist es aber noch aus dem Jahr 1958, aus diesem Jahr kennen wir für die Spur S nur noch Rollmaterial im Katalog. Viele Grüße Patrick
Bericht über die Restaurierung (Reinigung und Reparatur) des großen Bahnhofs 1138 E.
Diese Version mit durchbrochenen Fenstern und elektrischer Beleuchtung ist selten, so daß ich mich zum Ankauf und zur Restaurierung dieses übel mitgenommenen Stückes entschloß. Hier zunächst der originale Fundzustand - heute Vormittag dem Postpaket entnommen. Alles ist stark verschmutzt und zum Teil verbogen.
So, der Güterschuppen hat die Reinigung und Instandsetzung überlebt!
Und bevor er wieder zusammengebaut und mit den anderen Teilen verbunden wird, habe ich seine hübschen Beschriftungen fotografiert. Die sind nämlich sonst verdeckt.
Auch das Bahnhofsgebäude kann nun seine Aufgaben wieder ausführen!
Den Bahnhof hatte es schwer getroffen: Innen schmieriges Öl - außen angetrockneter Baby-Brei.
Nicht, daß ich mich auf Babies verstehe - nee, ganz und gar nicht. Aber mit dem Brei habe ich jahrzehntelang meine Hundewelpen gefüttert. Ich weiß also, wie der klebt und riecht...
Bevor die Details der hübschen Lithografien wieder durch die Anbauten verdeckt werden, habe ich sie fotografiert. Interessant finde ich den Blick in das Bahnhofsstellwerk mit den Weichenstellhebeln und draußen davor die Signallampe und die Kelle. Natürlich darf der dezente Hinweis auf die Eisenbahn von BUB auch nicht fehlen!
Unter dem Waschbecken befindet sich der Durchlaß für das Beleuchtungskabel.
Ich glaube, sie ist tatsächlich original, weil der Durchlaß durch das Blech nicht gebohrt ist, sondern gestanzt. Und das Loch ist ziemlich groß. Ein DIY Bastler hätte es viel kleiner gebohrt. Das hier sieht nach Fabrik aus.... Morgen mache ich noch ein Detailfoto von der Lampenfassung.
Und welchen Sinn machen durchbrochene Fenster? Sie dienen der Beleuchtung!
Ich weiß noch nicht, was ich mit dem grauen Bodenblech des gesamten Bahnhofs machen soll. Nach der Reinigung so lassen oder neu lackieren???
Man sieht natürlich, daß der Bahnhof nicht sehr pfleglich behandelt wurde. Aber lackiert ist er nicht mehr original... Und da bin ich ja immer so eine Puristin!
Nach langer Überlegung habe ich beschlossen, die Bodenplatte NICHT neu zu lackieren. Ich möchte den Originalzustand erhalten, denn eine frisch lackierte Platte paßt nicht zu den Gebäuden mit deutlichen Spielspuren!
Bevor ich nun alles wieder zusammen baue, möchte ich den Beleuchtungssockel noch einmal im Detail zeigen. Er ist aus Bakelit. Das Gewinde der Lampenfassung ist aus Eisenblech.
Auf der Unterseite des Sockels steht FOREIGN und 7. Datierung vor WWII? Restbestand bei BUB? Oder doch eine Bastelarbeit? Frage: hat jemand von Euch solch einen Sockel schon mal bei BUB Erzeugnissen gesehen?
ZitatFrage: hat jemand von Euch solch einen Sockel schon mal bei BUB Erzeugnissen gesehen?
Diese Art Sockel tauchen immer mal wieder bei den verschiedensten Gebäuden auf, ich vermute einen unabhängigen Zulieferer. Foreign weißt auf Vorkrieg hin und wäre bei Bub Vorkriegsartikeln sicherlich verbaut worden, wenn denn von Bub hergestellt oder bezogen. Die Vorkriegsbeleuchtung der Bub Gebäude sah aber ganz anders aus und wurde von oben ins Dach eingesetzt.
In den Preislisten 1951 - 1953 wird auf die Beleuchtung für Bahnhöfe Art.-Nr.: 2690 hingewiesen, eine Katalogabbildung gibt es leider nicht. Im Katalog 1956 ist eine Beleuchtung unter Artikelnr.: 1975 zu haben
Viele Grüße Patrick
P.S. schön, dass Du Dich gegen eine Neulackierung des Sockels entschieden hast - die Rostflecke kann man mit viel Geduld mit Autopolititur zumindest minimieren...
meine erste "Märklin-Eisenbahn" bekam ich ca. 1963/64 und da waren unter den Häusern diese Sockel verbaut. Nicht alle Häuser hatten Platz dafür, aber was nicht passte, wurde passend...., du kennst den Spruch?
Sicher ist, dass früher fast alle "Elektroläden" auch Zubehör für Puppenstuben, oder eben auch Modelleisenbahnen hatten. Nicht immer auch die Eisenbahn dazu, aber wenigstens "so alles drum rum", damit es leuchtet oder bimmelt...
"Foreign" steht bei diesen abgebildeten Fasungen auch drauf, mal im Kreis oder auch einfach ohne, und eine Zahl, wie bei deiner Fassung. Hier ist es die 4,5,11,12,13 und 18. Mit BUB hat das wohl auch nichts zu tun.