es gibt wieder einmal zwei Neuzugänge mit mir bis dahin unbekannten Katalognummern, somit wohl in die Zeit 1948-50 anzusiedeln:
1.) Set 363/2 mit Oval (Viererkreis) und dem bekannten Klapptunnel. Interessant, dass die Lokomotive ein "Bremsblech" hat, obwohl gar kein entsprechendes Brems-Gleisstück dabei ist. Der Zustand aller Einzelteile ist erfrelicherweise ladenneu.
2.) Set 364 mit Oval (8er Kreis), ähnlich dem Set 384, allerdings vier gerade Gleise und die Personenwagen 2500/10 statt den "Triebwagen-Anhängern". Der Tender gehört sicherlich nicht dazu, überhaupt ist das Set deutlichst bespielt
hier noch 384 zum direkten Vergleich
Generell wollte ich fragen, ob wir diesen ewig langen Spur S thread nicht mal etwas entwirren wollen - ich könnte beispielsweise die Zugpackungen einzeln ins Archiv stellen, aber nur falls Interesse besteht?
Viele Grüße Patrick
Edit: das Set 364 sollte den 8er Kreis enthalten, bei meinem fehlen 2 gebogene 8er-Gleisstücke, dafür sind ggf. zwei zusätzliche Gerade hineingelangt. Habe es oben korrigiert.
Schöne Sachen habt Ihr hier vorgestellt! Ich habe bislang nur einen Zug, dafür mit der genialen Automatikkupplung. Passt gut zum Siku-Plastik Maßstab und auch zu VK Märklin Figuren, die ja nicht so richtig 00 sind ...
Hallo Patrick Obwohl ich als Spur Nuller nicht bei der S unterwegs bin, sehe ich zufällig Deinen Beitrag mit den Signaltafeln. Obwohl ich mal eine längere Zeit aktiv als Kohlenschipper tätig war und ich doch auch die Signale kennen und beachten mußte sind mir hier einige völlig unbekannt.
104/6 - Pfeif - und Läutetafeln Was bedeuten die drei in der oberen Reihe??
108/3 - Tafeln Langsamfahrsignale, weiß Was bedeuten die??
110/3 - Tafeln Langsamfahrsignale, gelb Das rechte??
112/3 - Halte- und Zugschlußtafeln Was bedeutet das mittlere Schild. Das rechte heißt: Nachschieben einstellen.
Ich denke,daß diese Signalsymbole lange vor meiner Zeit gültig waren,habe sie aber noch nie gesehen,obwohl ich einige alte Signalbücher besitze.
Als Spielzeugsammler habe ich von der echten Bahn überhaupt keine Ahnung. Eine Beschreibung zu diesen Zeichen habe ich nicht und der Bub Katalog gibt leider auch nichts her. Deine Fragen kann ich Dir somit leider auch nicht beantworten. Viele Grüße Patrick
Ich glaube, oberste Reihe links und Mitte sollen bildlich eine Pfeife und eine Glocke mit Klöppel darstellen. Bei der richtigen Bahn wäre das ein großes P und ein großes L. Es ist halt Spielzeug, das meine ich nicht abwertend. Gruß Karl
Da will ich auch Mal raten: Bild 104/6 Obere Reihe: Pfeifen - Pfeifen und Beginn Durchleuten - Durchleuten Ende Untere Reihe: Leuten - Durchleuten - Verbot des Leutens (In der Anwendung ähnlich dem Zeichen Hupverbot in der StVO, welches vor Krankenhäuser etc aufgestellt werden kann)
108/3 Anfangs- und Endzeichen für Geschwindigkeitsbegrenzungen
110/3 Lf-Stelle Ankündigung und Beginn der Lf-Stelle
112/3 Rechts und links sind schon erklärt, zum Mittleren habe ich auch keinen Plan
Könnte das mittlere Zeichen der letzten Gruppe "Beginn des Nachschiebens" sein? Würde jedenfalls zusammen mit "Nachschieben Ende" einen Sinn ergeben.
LG Steffen
PS: 3l / qm - was für eine Verschwendung. Bei uns kam ein Fingerhut voll für 10qm. Alles staubtrocken und der Garten färbt sich schon wieder verdächtig braun.
Steffen Das halte ich für unmöglich, weil Schiebeloks immer am stehenden Zug angekuppelt oder je nach Betriebssituation lose an den Zug gestellt werden. Es mußte von dem Personal der Schublok peinlich darauf geachtet werden, daß sicher immer geschoben wurde,und sich nicht durch Unachtsamkeit der Zug plötzlich einige Meter von der Schublok entfernt. Schieben war nicht nur notwendig,weil die Zuglok alleine den Zug nicht über die Steigung brachte, sondern auch deshalb, weil sonst die Zughakenbelastung überschritten wurde!
Ja, schon richtig. Es gab aber auch extra für das Nachschieben eine Kellersche Kupplung, die ein Abkuppeln der Schiebelok während der Fahrt ermöglichte. Selbstredend waren dabei die Luftleitungen nicht verbunden, es wurde nur die Kupplung eingegangen. Nach Überwindung der Steigung wurde die Kupplung durch das Personal der Schiebelok ausgehangen. Richtig durchgesetzt hat sich das System nicht, weil das Aushaken manchmal nicht funktionierte und dann die Höchstgeschwindigkeit der Schiebeloks, besonders bei nachgeschobenen Schnellzügen, überschritten wurde, was dann zu Lager- und Triebwerksschäden führte. Mit dieser Kupplung konnte eine Schublok aber auch vor der Steigung eine gewisse Strecke mitlaufen und dann erst in der Steigungsstrecke helfen. Dann würde das Zeichen "ab hier Nachschieben" schon Sinn machen. Ich bin mir sicher, daß Dieter eine passende Erklärung im Wikipedia finden wird (er ist da irgendwie zu Hause - Zweitwohnung? *grins*)
Steffen Alles soweit ok. nur daß eine Schiebelok eine gewisse Strecke bis es "Ernst" wurde, einfach so mitlaufen soll, gibt es nicht und hat es nie gegeben. Man war als Personal der Zuglok für jeden Rückenwind,und war die Strecke noch so eben,dankbar.
Das kann ich aus eigenem Erleben mit schweren Zügen belegen. Wolfgang
Genau Axel. Die habe ich aber Mal ausgeschlossen und es mit der Logik der StVO verglichen, da werden Anfang und Ende durch Pfeile vom/zum Straßenrand dargestellt. Da wir hier von Spielzeug reden und da nicht immer alles eisenbahntechnisch stimmen muß, war das mit Anfang und Ende naheliegend. Mit den Signalen der verschiedenen Länderbahnen habe ich mich bislang noch nicht befaßt, kann mir aber gut vorstellen, daß es diese Zeichen auch in Natura so gegeben haben könnte. Zumal es Sinn macht, diese Tafeln in weiß für dauerhafte Kennzeichnungen und in gelb für temporäre Beschränkungen zu verwenden. Gibt ja auch heute noch die Eckentafel als Zeichen, daß ab hier die vorher angekündigte Geschwindigkeitsbegrenzung durchgesetzt sein muß.
Aber damit ist die Bedeutung des letzten unbekannten Zeichens noch immer nicht geklärt.
Moin zusammen. Bei mir steht gerade eine Bub Mod. 49 auf dem Tisch. Diese Ausführung habe ich so noch nicht gesehen. Die Achslager (!) verdienen den Namen auch, da sind Messingbuchsen eingesetzt. Damit dürften die nahezu für die Ewigkeit halten. Die Getriebezahnräder lassen sich NICHT ausbauen. Anstatt einer Befestigung mit Sicherungsringen sind hier Achsen mit gestauchtem Ende eingenietet. Der Rest scheint die allseits bekannte Serienausführung zu sein. Habe ich diese Ausführung nun bloß zufällig zum ersten Mal in der Hand? Weiß jemand was dazu?
Claudia, genau das will ich gerade raus kriegen. Könnte aber auch von Bub sein, um dem Einlaufen der normalen "Achslager" zu begegnen. Dann dürfte es sich bestimmt um ein Exemplar einer der letzten Serien handeln. Vermute ich jetzt einfach.
Sollte man denken..... Wir wissen aber, daß zum Ende der Spur S bei Bub wenig Sorgfalt auf Herstellung und Zusammenbau aufgewendet wurde. Es sind die kuriosesten Dinge und Kombinationen entstanden.
Deshalb glaube ich nicht, daß dieser Motor zum Ende der Herstellung bei Bub entstanden ist. Ich kann mir eher vorstellen, daß er ganz zum Anfang entstanden ist, denn Heinz Huck hat seine Spur S sehr ambitioniert begonnen. Wenn dieser Motor denn überhaupt eine Werksfertigung ist, so könnte er aus einer Vorserie sein. Die Hauptserie wurde dann aus Kostengründen vereinfacht hergestellt....
Solange kein identischer zweiter Motor auftaucht, können wir nur Vermutungen anstellen.
Claudia, ich könnte mir genausogut vorstellen, daß die primitiven Achslager für Bub einige Kritik brachten, weil sie sehr schnell ausleierten. Bei der Ausführung mit den Witte-Blechen sind ja auch Achslager aus Kunststoff verbaut. Daher meine Vermutung, daß Bub da auf Kritik reagiert haben könnte. Also warten wir Mal, ob noch so eine Ausführung auftaucht. Vergleichsbilder habe ich ja u.a. auch dafür eingestellt.
Claudi, bei einer war das Lager schon mal ein Langloch von ca 1 x 3 mm. Ob es da jemand mal mit Reibungsmasse übertrieben hatte oder die Lok schon paar mal den Äquator umrundet hatte ... wir werden's nicht mehr herausfinden. Aber Eiförmig mit ca. 1,5 mm Weite hatte ich schon ein paar Mal.