ich habe ja schon im Beitrag #80 um geistlichen Beistand gebeten, aber der konnte mir auch nicht helfen, bei der Suche nach Abbildungen der Bub (Leyla?) Figuren. Im Katalog zu sehen, aber im Netz scheint es absolut keine Bilder davon zu geben? Ich gehe davon aus, die folgende Figur ist aus so einem Figurensatz? Leider habe ich in dem jüngst erworbenen Konvolut keine weiteren Figuren gefunden
Die Figur ist 4,5cm hoch, der Sockel fast quadratisch 13x15mm, das Material kann ich nicht definieren. Zuerst dachte ich Kunststoff, dann bin ich eher zu Holz übergegangen... An den Seiten läuft eine Naht senkrecht durch, könnte es Masse sein?
Und hier die Bilder:
Schöne Grüße, Horst
P.S. ...vorgefahren ist der Pfarrer übrigens mit einem "Bub Artist", ohne Benzinmotor aber mit Uhrwerkantrieb
danke für die Bilder, die schauen doch eigentlich so aus, als wären sie gar nicht so selten? Nur warum findet man dann keine? Weil sie niemend kennt und daher nicht beachtet werden?
wir (das sind Claudia und ich) haben lange gebraucht die Figuren überhaupt zu identifizieren. Ich denke auch, sie werden oft übersehen und auch oftmals der Spur 0 zugeordnet - ich bin kein Figurensammler und habe sie daher vermutlich anfangs auch oft übersehen. Es gibt m. E. auch Unterschiede in der Seltenheit - am häufigsten tauchen Zeitungsverkäufer, Bahnhofsvorstand, Gepäckträger, Schaffner und Keksverkäufer auf - ich vermute die bilden zumsammen eines der drei Sets à fünf Stück. Die "Zivilisten" sind ungleich schwieriger zu finden...
Heute habe ich diesen BUB Uhrwerkzug auf der RAIL 2018 in Houten, Holland gefunden. Es sieht aus, dass mindestens ein Gegenstand in der Schachtel fehlt. Die Nummer auf der Box ist 2454. Da ich keine BUB-Kataloge habe, frage ich mich, was der Inhalt sein soll. Außerdem habe ich einen alten Preis von einem belgischen Geschäft "Grand Bazar" mit einem Preis von 450 Franken bemerkt. So wurde BUB zum und in Belgien exportiert.
Danke für das Zeigen dieser Zugpackung. Die Artikelnummer 2454 taucht in keinem mir bekannten Bub Katalog auf. Es müsste aber der Nummernlogik folgend eine elektrische Zugpackung sein. Auch die Einteilung Deiner Schachtel mit Holzsegmenten spricht für eine elektrische Packung.
Hier zum Vergleich die Zugpackung 2404 mit der gleichen Aufteilung wie Deine.
Die Nummer 2454 ist allerdings schon mal aufegtaucht - bei einer Zugpackung von Claudia, die sie damals im FAM (unbekannte Französische Zugpackung) vorgestellt hat. Die Kollegen im FAM nehmen ja aus irgendwelchen Gründen in Kauf, dass Bilder verschwinden können, da sie nicht direkt ins Forum hochgeladen werden, daher hier noch mals Claudias Bild von damals.
Vielleicht ergibt der Preis des Sets den Schluss, ob die Box ursprünglich für ein elektrisches Set war:: 450 Bfr sind etwa 30 DM. Da ich glaube, dass es außerhalb Deutschlands nicht viele S BUB-Sammler gibt, konnte ich nicht erklären, wie ein Uhrwerkzug in einer elektrischen Set-Box ankommen würde. Ich habe in Holland noch nie jemanden getroffen, der sich für das BUB S interessiert (oder andere S-Züge). Ein weiteres Zugsammlergeheimnis.
Das vergleichbare Set 2404, das ich oben gezeigt habe, kostete in Deutschland 1951: 39,75 DM, später glatt 39,- DM.
Ein einfaches Uhrwerkset kostete 1951 zwischen 12,75 DM und 16,50 DM. In Deinem sind die ganz einfachen Güterwagen 800/20 und 800/30 enthalten, die jeweils 1 DM kosteten. Die Lokommotive kann ich nicht eindeutig erkennen, hat sie einen Umschalter für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt? Die Lok 470 ohne Umschalter kostete 6,75 DM, die Lok 510 mit Umschalter 9,- DM.
Den Umrechnungskurs BFr. und DM habe ich gerade nochmals nachgeschaut (hier: Wechselkurs 1953-58) und es ergibt sich für die Jahre 1953-58 irgendetwas zwischen 37,50 und 38 DM. Alle Infos zusammen genommen, glaube ich nach wie vor eher an das elektrische Set.
Die Lokomotive ist eine Version, die vorwärts und rückwärts fahren kann.
Wenn das Set kein Uhrwerk wäre, hätte ich es nicht gekauft, da ich bereits 2 elektrische Züge mit B Lokomotiven habe. Ich dachte, es könnte interessant sein, ein paar Bilder zu zeigen. Ich nehme an, dass der Shell-Tankwagen, den ich bereits habe, ein guter Begleiter für meinen Uhrwerkszug wäre?
Und vor vielen (35-40) Jahren habe ich dieses BUB-Set gekauft, das meiner Meinung nach eher selten ist.
klar der Shell-Kesselwagen passt gut zu den beiden Güterwagen.
Deine beiden Güterwaggons haben übrigens "reine" Uhrwerkräder aus Blech. Bub bot Plastikräder zum Umrüsten auf elektrischen Betrieb an, diese Räder finden sich an Deinem Shellwagen 2600/41.
Den Kesselwagen gab es auch noch in einer abgespeckten Version 800/41 ohne Leiter und Einfüllstutzen für "Uhrwerbahnen", d.h. wieder werksseitig mit Blechrädern.
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Dein Set mit der BR 05 ist wirklich nicht häufig zu finden. Es handelt sich um das Set 2175 für 12 Volt von 1955/56 oder 2175/0 in der früheren 18 V-Ausführung.
Schöne Stücke hast Du da. Ich glaube auch - wie Patrick - daß Deine Schachtel für eine elektrische Bahn gedacht war. Oben links in die grosse Box gehört der Trafo. Darunter die Lok und der Tender. Damit wäre der Zug komplett!
Wie, wo und wann die Befüllung mit der Uhrwerkbahn stattgefunden hat, ist mir schleierhaft. Die Artikelnummer ist für den Exportverkauf und taucht daher in unseren Katalogen nicht auf. Ich mutmaße, daß die Schachtel ursprünglich auch für den Verkauf nach Frankreich gedacht sein könnte. Sicher bin ich natürlich nicht, denn bei BUB ist alles möglich...
In den vergangenen Jahren habe ich für viele mir bekannte BUB-Spur S Sammlerkollegen die Kataloge und weitere Informationen kopiert. Das ist zwar eine Höllenarbeit, hilft aber sehr! Wenn Du möchtest, kann ich das noch einmal für Dich und auch für Horst tun. Nur gegen die Selbstkosten - Copyshop und Porto. Schreib mir, was Du dazu meinst.
Hier die Ausführung mit geprägten Wänden, Tonnendach und Alu-Puffern. Einmal mit dem Haken und der Öse als Kupplung, das zweite Mal mit der automatischen Kupplung.
Der zweite Wagen ist zudem noch in einem Umkarton aus Pappe. Ich vermute, daß diese Art der Verpackung aus einem Sortimentskarton ist. Hat jemand das schon mal gesehen?
ZitatDer zweite Wagen ist zudem noch in einem Umkarton aus Pappe. Ich vermute, daß diese Art der Verpackung aus einem Sortimentskarton ist. Hat jemand das schon mal gesehen?
Ja ich denke das ist normal für die Waggons mit automatischewr Kupplung.
Ich habe diese Umverpackung sowohl in einer Zugpackung
@ Lokomotive Breath (und natürlich alle anderen interessierten) - wo bekommt man die Sachen her? Einkaufstipp: An jedem letzten Wochenende im Monat ist auf dem AGRA-Gelände in Markkleeberg/Leipzig ein riesiger Flohmarkt mit Händlern aus ganz Deutschland und angrenzenden Nachbarländern - lt. MDR-Fernsehen der größte im Osten. Da lasse ich meist zu viel Geld. Fürs Navi: Leipzig, Bornaische Straße 210 - dort ist der Haupteingang, Parkplatz gleich daneben (z.Zt. 4 €). Bei Feiertagen verschieben sich die Termine, sind aber im www unter abuha.de zu finden. Lohnt sich (fast) immer. Sonnabends sind es mehr Händler, dafür gibt es Sonntags die besseren Preise - weil die ihr Zeug nicht wieder mit heim nehmen wollen. Habe dort bislang in Spur S Sachen von Stadtilm, Bub, MSW und American Flyer gefunden - nach den anderen Größen schaue ich nicht so, sehe aber immer auch Sachen für Spur 0. MfG Steffen
Angelehnt an die Spur S Bahnen der USA - vor allem Gilbert/American Flyer - plante Huck seine Spur S Blecheisenbahn auch für den Verkauf an die Besatzungssoldaten. Leider war diesem Projekt nicht viel Glück beschieden! 1948 kam Heinz Huck dann mit diesem ganz neuen Programm von elektrischen und federbetriebenen Spielzeugeisenbahnen heraus - in Spur S = 22,5mm.
Jedoch war die Bahn nicht kompatibel mit den amerikanischen Erzeugnissen. Grund hierfür war in erster Linie eine Differenz in der Spurbreite bei gleicher Benennung. Die BUB Bahn läuft auf 22,5mm Schienen, die amerikanische ist ca. 2 mm schmaler. Zu diesem Unterschied kam es wahrscheinlich durch einen Fehler beim Umrechnen der amerikanischen inches in deutsche Zentimeter.
Grüße von Claudia
Ich hoffe, es ist erlaubt, etwas über die Spurbreite hinzuzufügen:
Ich habe einige S-Züge. Das meiste davon ist American Flyer, aber ich habe auch einige BUB, JEP und Stadtilm. Ich beschloss, meiner 1-Spur-Garteneisenbahn eine zusätzliche Schiene hinzuzufügen, damit ich S-Spur fahren konnte. Ich maß und schaute in Normen und fügte dann die Schienen hinzu, so dass das Maß ungefähr 22,5 mm betrug; Die tatsächliche Messung zeigt eine Spurweite von 22 bis 23 mm.
Als die Strecke fertig war, versuchte ich einen American Flyer Zug, und das funktionierte. Dann habe ich ein paar kleine BUB, JEP und Stadtilm B-Lokomotiven ausprobiert und festgestellt, dass nur die BUB nicht passt. Also habe ich im Internet gesucht und irgendwo gefunden, dass BUB 24 mm als Maß verwendet hat. Also kein BUB im Garten ;-( Neulich habe ich es mir nochmal angeschaut, habe auch den Post von Claudia bemerkt und angefangen Sachen zu messen und die Standards zu betrachten. Um das Thema nicht zu komplizieren, ich interessiere mich nur für normale gerade und gebogene Gleise, da ich in meine Gartenbahn keine Weichen oder Kreuzung habe. Dies sind die Ergebnisse, d. H. Meine Ergebnisse:
Alle Standards erwähnen, dass die mit dem S Spur verbundene Skala 1: 64 beträgt. Aber was ist mit dem Spurweite? Die S-Spur-Standards sind:
Diese sind alle nah genug an den 22,5 mm, die ich verwendet habe und die 22,5 mm Claudia erwähnt für BUB. Und natürlich sind wir für Spielzeugzüge nicht mehr an den Standards interessiert.
Ich habe folgende Werte für das Spurmaß gemessen:
Also, alles nah an den Standards, aber ein Unterschied von 0,5 mm zwischen BUB und American Flyer. Beachten Sie, dass die BUB-Schiene oben ein rundes Profil von 3,5 mm hat, während die American Flyer-Schiene und die Schiene in meinem Garten oben ein gerundetes quadratisches Profil von 2,5 mm haben. Dies gibt BUB-Schienen mehr "Raum".
Und der BUB BR05 passt nicht auf American Flyer Schiene:
Dann die Messungen der Räder; Ich habe eine Reihe von Lokomotiven anhand dieser Zeichnung überprüft:
Die letzte Spalte zeigt, dass American Flyer-Lokomotiven an den Rädern 2 mm schmaler sind als BUB-Lokomotiven; also hatte Claudia Recht (nicht wegen der Schienen, sondern wegen der Züge)! Außerdem sieht es so aus, als ob JEP und Stadtilm dem Standard der BUB folgten. Basierend auf der letzten Spalte würde erklärt, dass meine American Flyer Züge in meinem Garten laufen können; es erklärt jedoch nicht, dass die JEP- und Stadtilm-Lokomotiven auch in meinem Garten fahren können, während die BUB-Lokomotiven dies nicht können.
Hallo S-Bahner Bin ja von Hause aus Stadtilmbahner. Aber deren Sortiment war mir dann "zu übersichtlich" und ich habe mich wegen der Abwechslung beim Fahren mal nach den anderen Herstellern umgeschaut und dann einfach drauf los probiert. Hier meine "Erfahrungen":
Stadtilm läuft auf Bub-Gleisen, ABER NICHT UMGEKEHRT. Die Buben sind geringfügig breiter, klettern auf Stadtilmmaterial immer auf und entgleisen. Wenn man deren Räder vorsichtig etwas preßt (ca. 0,5-0,6 mm reichen), dann laufen die auch auf Stadtilm. Einzig die 05 bleibt beim Einfahren ins gerade Gleis auf den Weichen am Stellhebel hängen, zu viel Überstand. Und die Achsen haben von Hause aus so viel seitliches Spiel, daß es da keine Probleme mit Schleifen am Rahmen gibt.
Mein erster American Flyer vom Flohmarkt klemmte auf Stadtilm in den Kurven, auf Bub lief der wunderbar! Heute gehe ich davon aus, daß der Vorbesitzer schon nachgeholfen hatte. Alle Nachkäufe aus der Bucht "fielen rein". Aber deren Achsen standen ca. 0,6 mm über die Radscheiben über - nun nicht mehr. Dafür laufen die jetzt auf Bub. Eine Anpassung auf Stadtilm habe ich wieder verworfen, dazu sind deren Kurvenradien einfach zu klein. Bei Bub gibt's da wenigstens einen zweiten Radius dazu, das sieht besser aus und fährt sich auch besser.
Tschechische Lastra's (24 mm) lassen sich ohne Probleme auf Stadtilm-Maß bringen, nur die Spurkränze der mittleren Achse stören. Wer die "opfert", der kann damit sehr gut auf Stadtilm fahren. Die 2achser Personenwagen machen aber Probleme wegen des langen Radstandes - die klemmen fürchterlich in den Kurven.
Italienische F.A.G.E. war schon eine echte Herausforderung. Spurweite 20 mm (die restlichen Proportionen stimmen aber) - die fiel überall rein. Bei der Lok ließ sich die Spurweite noch korrigieren. Aber die Wagenachsen sind eine so besch... Konstruktion, daß ich da immer noch auf der Suche nach einer Patentlösung bin. Die Wagen laufen jetzt zwar Geraden und Kurven, aber keine Weichen - da krachen die Spurkränze gegen die Radlenker und verklemmen sich bzw. klettern auf den Radlenker auf. Dummerweise ist F.A.G.E. hierzulande unbekannt - da kann dann auch keiner helfen und dafür passende Schienen bekommt man auch nicht.
Paya hat auch mal kurzzeitig was in S gebaut - mit 22 mm Spur. Paßt auch auf Stadtilm, und leidlich auch umgekehrt.
Polnische Zut ist kompatibel zu Stadtilm, da gibt's keine Probleme.
Von JeP habe ich mal einen 4achser Personenwagen aus- und gleich wieder eingepackt. Der sah von den Proportionen so fürchterlich aus, daß ich den dann lieber doch nicht wollte - flacher H0-Wagen mit viel zu großen Drehgestellen. Der hat's bei mir nicht mal bis auf's Gleis geschafft. Da kann ich also nichts weiter dazu sagen.
Zu Beachten ist ferner, daß es zwischen Stadtilm und MSW Unterschiede im Schienenprofil gibt. Stadtilm hat abgerundete Profile, MSW hat Vierkantprofil. Das macht sich in den Kurven bemerkbar.
Weiteres ist mir bislang (leider) noch nicht untergekommen - aber ich suche noch. Und nun viel Spaß beim Probieren und Fahren! LG Steffen
Nachtrag.: Das Bub-Profil ist viel mehr abgerundet als das Stadtilmprofil. Daher vermute ich, daß der American Flyer wegen der anderen Schienenform und des geringfügig größeren Schienenabstandes besser auf Bub als auf Stadtilm läuft, da ist einfach mehr Spiel und es klemmt nicht so stark. Der geht sogar mit 7 Wagen durch den kleinen Radius, wenn auch mit 3 Motoren davor (A-B-A), aber bei 3,45 m Gesamtzuglänge braucht man halt ein bischen mehr Power. Übrigens fährt der Hagen auf Ausstellungen auch Bub, Stadtilm und American Flyer auf Bub-Gleisen. Da habe ich das letztes Jahr in Dresden mal ausführlich testen dürfen. Danach habe ich mir dann eine Kiste Bub-Gleise zugelegt. Grüße
Steffen, ich habe auch ein wenig herum probiert. Längst nicht so ausführlich, wie Du.
Bei mir lief American Flyer überhaupt nicht auf BUB Gleisen. Stadtilm läuft prima, habe allerdings nur die Loks, keinen "Anhang"... MSW läuft auch auf BUB. Igra liegt bei mir im Kasten, habe ich noch nicht probiert. Stadtilm Gleise besitze ich gar nicht - will nicht damit anfangen, sonst geschieht ein Unglück! Kenne ja mich und mein heftiges Sammler-Virus!!! Von JeP habe ich in Spur S nur wenige Waggons, irgendwie interessieren mich die nicht so sehr.
Anpassung der Achsen ist natürlich eine Option für den Fahrer. Für den Sammler eher nicht, weil der Originalzustand verloren geht. Aber das muss jeder nach eigenem Gusto entscheiden!
American Flyer reizt mich schon sehr! Aber dann auf den originalen Gleisen. Im Moment nicht machbar, weil mir der Platz fehlt.... Aber ich bin in Verhandlung, meiner Nachbarin ihre Haushälfte abzukaufen. Wenn das klappt, bin ich im siebten Sammlerhimmel!!!