das mächtige Rundmaterial kann zurück ins Lager. Manchmal läuft es eben besser als gedacht. Um mich an die Form der Matritze heranzutasten, kramte ich in der Schraubenkiste und fand ein Distanzstück mit passendem Durchmesser.
Aus den vermeintlichen Versuchen wurde ein Ergebnis.
Nun geht es weiter mit den Decksaufbauten und den Masten.
faszinierent, was du aus einem geraden Stück Blech alles zauberst. Ich war schon über den Baubericht deines Leuchtturms begeistert, aber Emily stellt ja alles in den Schatten. Am Meisten beeindruckt mich immer, was du an Blechverarbeitungswerkzeug hervor kramst. Ich wusste bei einigen Teilen gar nicht, dass es sowas gab. Womit man Blech alles krumm kriegt ? Bin schon auf die weiteren Baufortschritte gespannt. Spannend.
ich sehe da ein Problem. Wenn du dir bitte die Position des Ruders anschaust. Es liegt viel zu sehr mittschiffs. Was stimmt da nicht?
Es ist mir erst aufgefallen, nachdem ich die Treppe ins Bild gestellt habe. Es ist der Umfang des Ruderspinne zu beachten und die Rasten-Bremse benötigt auch noch ihren Platz.
Was meinst du dazu?
Herzliche Grüße Heinz*
*Ich weiß, was mich heute in der Nacht im Traum verfolgen wird...
Damit dich die Sache nicht in deinen Träumen verfolgt, habe ich mir gerade noch einmal das Bild der Emily angeschaut. Mit "Ruderpinne" meinst du wohl das flach liegende Steuerrad. Ich kenne nun die Maße deines Schiffes nicht, aber wenn man den Abstand vom Treppenende bis zum Heck mit x bezeichnet, dann ist der Abstand der Achse für das Steuerrad x/2. Der Durchmesser des Ruderrades ist ungefähr x/2-1/x . Der Abstand zwischen Reeling und Achse des Steuerrades ist ungefähr x+x/2-1/x .
Das bedeutet, dass die Achse ungefähr in der Mitte zwischen Treppenende und Heckende liegt.
Dies Gleichung mit allen mir Unbekannten hält mich davon ab.
Die Ruderspinne hat einen Durchmesser. Die Achse steht genau über der Lenkachse des Ruderblatts. Dann kommt noch die Auslage für das Bremsblech. Im Vergleich mit den Fotos des Originals fehlt hier einfach Platz.
Und was die Gleichung angeht: Du brauchst nur den Abstand zwischen Treppenende und Heckende ausmessen und anstelle für x einsetzen. Dann hast du alle Maße.
Ich nehme die dankenswerter Weise bereit gestellten Fotos des Auktionshauses Lankes als Referenz. Hier ist Emily abgebildet. Auch habe ich Literatur, die du empfohlen hast, verfügbar.
Das hatte ich mir auch schon überlegt, dass das so ist. Trotzdem sollte man überlegen, ob die Treppe etwas kürzer gefasst werden kann. Dann aber muss ich eine neue Rechnung aufmachen.
Aber wichtig ist, dass die Achse für das Steuerrad in etwa in der Mitte zwischen Treppenden und Heckende herauskommt. Du kannst das Steuerrad auch etwas kleiner im Durchmesser machen.
Und was den Platz für den Hebel für die Bremse angeht, da könnte man auch noch eventuell etwas verändern.
Treppen unterliegen einer Regelmäßigkeit. Auch im Modell können die Proportionen nicht unbedingt verändert werden. Im Vergleich mit Foto https://www.historytoy.com/maerklin-1061...fer-mit-uhrwerk #3 liegt die Ruderspinne deutlich näher beim Heck.
Von "deutlich" sehe ich nichts. Aber ich sehe, dass die Achse etwas näher am Heckende liegt. Das ist nur minimal. Das Foto täuscht vllt. Treppen auf Schiffen sind manchmal sehr steil und haben deshalb Handläufe.
Heinz, schau dir mal das dritte Bild an. Der Abstand auf dem Bild von Treppenende bis zum Heckende ist 8 cm. Und in der Mitte ist die Achse, oder 1 mm mehr zum Heck hin.
Aber: Ich habe mir die Treppe angesehen: So etwas gibt es auf Schiffen gar nicht (außer für Passagiere). Die sind nicht so bequem gebaut wie hier bei Märklin. Selbst Bismarck musste seinerzeit bei seiner Entlassung das "Schiff" auf einer steilen Treppe verlassen.
morgen will ich versuchen, den Abstand zwischen Kiel und Ruder zu erweitern. Vielen Dank für deine Überlegungen. Ich hoffe, es kommen noch viele weitere Ideen. Das mit dem Seemannsgarn war auf mich bezogen. Nur mit Vorschlägen kann ich weiter kommen.
Ich denke natürlich nach, über alle Vorschläge, die du mir gemacht hast *.
die Treppe ist zu lang, die kann steiler sein, vier Stufen brauchst du, plus den Auftritt aufs Deck, dann kann die Treppe auch schmaler sein, damit passt es dann, die Ruderpinne minimal schrumpfen....
die Beule für das Steuerrad sitzt zu weit vorne, denn unter dem Steuerrad ist ja die Achse zum Ruder unten, die Pinne ist mit der Achse verbunden, Hebel, damit dreht das Ruder, also.... die Beule plattklopfen und zuerst das Ruder mit Achse fixieren....
Übrigens, Heinz, du hast richtig Glück gehabt, dass die Märklin-Emily in einem Auktionshaus angeboten wurde. Danke für den link zu diesen Bildern, die ich vorher noch nie gesehen habe. Ich denke allerdings, dass der aus dem Kamin optisch hervorrragend gestaltete heraustretende Qualm nicht original ist, sondern später mal aus Holz geschnitzt worden ist.
Dann noch etwas zum Formen der Schiffskörper. David Pressland schreibt in seinem Buch "Blechspielzeuge der Welt", in dem auch eine große Anzahl meist besterhaltener Schiffe abgebildet sind, dass die Schiffskörper aus zwei Hälften bestanden und über eine Holzform gehämmert wurden.
Aber egal. Du hast den Körper der Emily supergut hergestellt, alle Achtung !