Bei der Lok könntest du etwas mit Dampfgeneratoren spielen. Schornstein ohnehin, aber du hast ja auch Zylinder!
Ich habe das bisher immer weg gedrückt, aber Erfahrung mit einer Pressefotografin lässt mich umdenken. Sie hat einfach geniale Bilder einer Liebmann 01 mit Rauchfahne gemacht. Das rührt die Leute an. Bei einer reinen Eigenbaulok bietet sich sowas an.
Zitat von elaphos im Beitrag #252#249: Das ist zu wenig Schlaf! Du solltest auf mindestens 6 (möglichst 8) Stunden kommen. Gute Gesundheit und Grüße von elaphos
Wenn nötig, dann lege ich mich Mittags etwas hin, das wird aber schon....
Die Bing Kupplungen sind etwas komplizierter als die der Märklin, die Wagen stehen weit voneinander und man kann schlecht rückwärts fahren, weil sie verhaken...
Nun will ich nicht alle Kupllungen austauschen, es ist eben so, aber möchte wissen, wie die Kupplungen richtig sitzen, sie sind mit der Zeit ausgeleiert und der Faller hängt genau über dem Mittelleiter, das gibt Kurzschluss...
Der letzte Wagen hat den Faller, in der Regel klemme ich den mit einer kleinen Klammer nach oben, oder, wenn der Faller nicht aus Messing ist, fixiert mit einem Neodym...
Wenn zwei Faller gekuppelt werden müssen, weil der Balg darüber sitzt, ist das eine Geduldsarbeit, in der Regel hat jeder Wagen nur einen Faller, dann ist aber auch die Wagenposition festgelegt, möchte ich einen Wagen aber umdrehen, der Fensteranordnung wegen, nicht möglich...
Alternativ kann man die Faller einseitig durch aufbohren der Nieten entfernen. Passt, wenn man die Wagen eh immer in der gleichen Reihenfolge fährt. Aufbohren hat den Vorteil, dass man die Faller , bei Bedarf, auch wieder annieten kann. Viele Grüße von Gunter
... den über den Faller gestülpt und dann schleift er über den Mittelleiter....? Meinst du das so...?
Seit ein paar Stunden sitze ich an den Kupplungen und überlege, wie es einfacher geht. Ich würde am liebsten die Faller ausbauen, was ja kein Problem wäre, und ein gebogenes Stück Blech, als Provisorium erstmal, auf eine Kupplung fest einbiegen, dann das Blech noch einmal um sich als Flachrohr biegen. So könnte ich die andere Kupplung einfach nur einhängen, oder aushängen...
Vorteil.... man kann damit auch rückwärts fahren, die Wagen sind enger gekuppelt.. Nachteil... wie beim Faller hat der Wagen nur die eine Stellposition, ich kann den Wagen nicht umdrehen...
Zitat von Leo im Beitrag #257Alternativ kann man die Faller einseitig durch aufbohren der Nieten entfernen
Die Faller sind nicht genietet, sie sind nur eingehängt und durch Beibiegen der Kupplung fixiert, wenn ich den Faller abnehmen muss, dann biege ich die Kupplung etwas, dann kann der Faller abgenommen werden....
Das interessiert mich jetzt weiter und arbeite daran. Wenn es klappt, braucht man nicht immer den Faller einzuhängen, was immer eine Fummelei wäre, nur einhängen, fertig...
... und es ist ein besseres Bild, wenn die Wagen enger gekuppelt sind, in dem Fall habe ich 2,5 cm Abstand, im Gegensatz der normalen 4,5 cm Abstände mit Faller...
Ihr könnt daran verbessern, optimieren usw., es wird nie eine Modellbahn! Es ist und bleibt ein schönes Spielzeug, welches so vor rund einhundert Jahren gebaut und genutzt wurde.
Re#262. Diesen Hinweis finde ich wichtig! Manchmal vergißt man das. Es war und ist Spielzeug mit einem entsprechenden Charakter. Den gilt es zu erhalten, weil er einen besonderen Charme hat ...
Die zwei Kupplungsbügel lege ich zwischen zwei Wagen übereinander. Knifflig wirds mit Faltenbälgen. So ein Zug wird aber auch nicht rangiert. Am Ende baue ich ein Schlusslicht an oder stelle den Wagen ein, dem der Bügel ohnehin fehlt. Ist aber letztendlich auch nicht gut. Ein Bügel darf nicht auf dem Gleis schleifen. Also muss die Kupplung hochgebogen werden.
Zitat von Gunter H. im Beitrag #262Es ist und bleibt ein schönes Spielzeug, welches so vor rund einhundert Jahren gebaut und genutzt wurde.
Gunter, du hast vollkommen Recht, ich stehe auch dazu, wenn Kleinigkeiten den Spielspass verbessern, zum Beispiel etwas zurückfahren, und auch der Optik wegen würde es mich mal interessieren, ob solche kleinen Dinge sich auch lohnen...
Einige bauen sich einen Gleichrichter in den Motor ein, es ist damit bequemer zu fahren, man muss nicht immer umschalten, zumal manche Schaltungen nicht immer funktionieren...
Andere wechseln die Radsätze, die alten werden ausgetauscht gegen neue und besser fahrende Radsätzen, man kann damit mehr Wagen anhängen...
Wiederum andere tauschen die kompletten Kupplungen aus, weil sie den engeren Abstand bevorzugen...
Ich glaube, es gibt eine Menge von Austauschteile an der Modellbahn ,die besser sind, vielleicht wären diese späteren Ideen vor hundert Jahren auch verwirklicht worden, vielleicht...
Wichtig wäre für mich zuallererst, dass die Substanz der Originalteile erhalten bleibt und dass man alles ohne Löcher bohren, löten und verbiegen umsetzt, und dass alles wieder rückgängig zum Ursprung wieder hergestellt werden kann...
Zitat von ypsilon im Beitrag #253Bei der Lok könntest du etwas mit Dampfgeneratoren spielen
Platz wäre vorne noch vorhanden, ich müsste lediglich ein Loch bohren, aber was gibt es ohne grösseren Aufwand einzubauen, das wäre vielleicht eine gute Idee....
Zitat von Leo im Beitrag #261Auch eine schöne Lösung. Passen die Faltenbälge auch noch oder brauchen die den großen Abstand
Die Bälge werden einfach von oben eingeschoben in die vorhandenen Blechtaschen an den Stirnseiten, sie passen, und die Dächen müssen nicht abgenommen werden...
Drei Wagen habe ich ja bekommen, zwei davon je 3. Klasse und der letzte 1. Klasse. Ich habe gehört, dass die 1. Klasse Wagen immer hinten angehängt werden. Ist das so richtig...?
auf dem Bild glaube ich zu sehen, dass die Farbe Blau etwas Patina gut vertragen könnte, damit die Lok zu den schönen Wagen passt. Auch passen natürlich handgemalte Beschriftungen hervorragend mit den Wagen zusammen.
Vielleicht könnte es stimmig sein, Lok und Tender per Hand zu bemalen.
das ist wahrscheinlich leichter gesagt als getan, es kommen noch die goldenen Linien am Rand entlang sowie das Logo "LNER", wenn ich es schaffe, möchte ich zwei goldene Linien ziehen und dazwischen eine rote Linie...
Wenn du mir, als Farbspezialist, einen Tipp geben kannst, um etwas Patina aufzutragen, dann wäre ich erleichtert, vorausgesetzt, dass ich es auch umsetzen kann...
Natürlich kannst du dich am besten der original Farbe mit original Farbe (Lack) nähern. Moderne Sprühfarben unterscheiden sich sehr von den alten Lacken, die mit Pulver (Pigmenten) hergestellt wurden. Du hast dir mittlerweile eine Meisterschaft im Lackieren mit Sprühfarben angeeignet und kannst auf ein großes Können zurückgreifen.
Wenn wir versuchen, uns vorzustellen, wie das Licht und so auch unsere Augen-Wahrnehmung durch die verschiedenen Schichten des Lackes wandern, beginnen wir eine Reise in ein Mikrokosmos. Es sind viele Schichten und winzige Objekte, die das Licht leiten und lenken. Manches lässt Licht passieren, manches lenkt ab oder reflektiert es.
Moderne Farben sind sehr homogen. Sie sind "eingestellt", vielleicht sogar ohne Farb-Feststoffe (Pigmente) hergestellt. Sie werden sich zwangsläufig sehr von historischen Farben und Lackierungen unterscheiden.
In deinem Fall würde ich Versuche auf einem Stück Blech empfehlen. Die Sprühfarben wie gewohnt aufbringen und versuchen mit Schellack eine Patina zu erzeugen. Dabei muss natürlich beobachtet werden, ob sich die Lackschichten verbinden.
Mittlerweile gibt es wieder (recht teuer) eingestellte Pigmente zur Verarbeitung zu kaufen. Schellack in Naturform habe ich. Ich kann dir was zuschicken.
Im Grunde ist die letzte Schicht der Lackierung die wichtigste. Ohne, dass ich das zuvor Gesagte in Frage stellen möchte. Ein wenig irgend was (Ruß, Schmutzt oder so) fein aufgetragen und Schellack drüber, bringt locker hundert Jahre. Und es glänzt wie neu!
Die Schrift kriegst du hin. Das habe ich ja schließlich von dir gelernt ;O)
Zitat von geopiri im Beitrag #268Drei Wagen habe ich ja bekommen, zwei davon je 3. Klasse und der letzte 1. Klasse, ich habe gehört dass die 1. Klasse Wagen immer hinten angehängt werden, ist das so richtig...?
mit GRüssen Georg
Ich würde die Wagen so im Zug anordnen, mit einem Schaffnerabteil am Anfang und am Ende.
Moin. Da sich die Schaukelbewegungen vom Triebwerk oft auch noch auf den 1. Wagen übertrugen, wollte man das den Reisenden, besonders den Zahlungskräftigen, natürlich nicht zumuten. Daher fuhren als 1. Wagen meist Packwagen oder niedere Wagenklassen. Die 1. Klasse kam auch nicht zwischen 2. Klasse und Speisewagen. Die Begängnis zum/vom Speisewagen versuchte man, von der 1. Klasse fernzuhalten.
Bezüglich Kupplungen: Nach Ausbau der Faller kannst Du die Kupplungen aneinenderlegen und mit einer Klemme (kleine Krokodilklemme, eventuell Büroklammer o.ä.) fixieren. Dann hast Du zwischen den Kupplungen kein zusätzliches Gelenk mehr und kannst rückwärts schieben. Außerdem kann so der Wagenabstand durch Veränderung der Überlappung variiert werden. Grüße von elaphos