Natürlich Replika, die Blechschilder bekomme ich auf dem Flohmarkt für 5,00 Euro, aber erstklassiges Blech....
Die Federpakete sind fertig, das war viel Arbeit, zusammengesetzt aus verschiedenen Teilen, die Drähte aus Sommerfeld Oberleitungen, abgeschmirgelt, abgezwickt passend, zehnmal jedes Teil, die abgeknickten Enden mit Hohlnieten versehen, verbunden mit Ausschnitt aus einer Verbindungsklammer für Modellgleise, verlötet auf der Rückseite und die Überstände der Klammer werden später in ein gestantztes Loch geführt und hinten auseinandergebogen, kurz angelötet....
Die Achslager werden gebuchst, dafür habe ich speziell die Enden der Bass Gitarrensaiten genommen, der Headless Bass hat in diesem Fall zwei dieser schönen Messingbuchsen, eine kleine und eine etwas grössere, die grössere passt haargenau auf die Achsen, die Buchse wird einseitig noch etwas abgedremelt, damit wird sie in das vorgesehene Loch im Blech eingeschlagen, das hält, habe ich schon bei meiner COL gemacht...
Es sind unglaublkich viele Kleinigkeiten, sie halten auch auf, aber ich muss mit Geduld an die Arbeit angehen, sonst verliere ich eines Tages die Übersicht, muss Weihnachten fertig sein....
Heute etwas Zeit genommen um den Tender zu beginnen, und nur ein Drehgestell fertiggestellt nach etlichen Stunden, eigentlich als Versuch gedacht jetzt aber doch eingereiht um das zweite Drehgestell zu basteln, dieses Projekt wird auf alle Fälle fertig werden, wird nur ein Weilchen dauern, aber je weiter ich komme desto grösser die Freude, das hält auch am Leben zum Beispiel....
Hier nochmal einen Dank an Hans Dissel der mir die schönen Radblenden schickte, ich aber wieder zurückschickte weil sie zu gross waren, die jetztige Ausführung ist nun genau das was ich plante....
Das schönste an der Bastelei ist doch dass man am Ende sagen kann es ist grösstenteils Eigenbau, es hätten auch zwei gekaufte Drehgestelle sein können, kosten rund 15 Euro und ich hätte Zeit gespart, doch die Zeit nehme ich mir ausserdem bekomme ich solche Drehgestelle nirgendwo, zumindestens sind diese schon mal lackiert, also fertig...
Der Tender selbst wird laut den Zeichnungen nicht so kompliziert sein, sicherlich sind die Drehgestelle mehr Arbeit als der gesamte Tender, und der wird jetzt in Angriff genommen...
Zum ersten Mal probiere ich eine andere Drehgestellbefestigung, auf diese Weise brauche ich die Schraube nicht anlöten, die Schraube befestige ich mit einer Mutter am Rahmen, darauf habe ich eine Konsole aufgelötet, breit genug um die U- Scheibe aufzunehmen, zum Schluss eine Stoppmutter und die Unterkonstruktion wäre soweit, Treppen, Puffer und Kupplungen folgen...
Das Durchgangsdach für die Mannschaft, oben auf dem Tender, hatte ich schon fertig und aus F bekam ich einen Faltenbalg, Original Hornby, hoffe Weihnachten auf einen Lauf auf der Anlage....
Sie ist stattliche 51 cm lang, das kann man schon jetzt sehen denn der Tender ist im Rohbau soweit dass ich einbauen kann, noch überlege ich wie das Gehäuse auf den Rahmen befestigt wird, aber so dass es wieder problemlos demontierbar ist, eine Möglichkeit schwirrt mir im Kopf herum, das Gehäuse könnte von vorne eingeschoben sein, dazu Profile basteln und einlöten, aber das hat noch ein wenig Zeit, die restlichen Teile sind auch noch etwas Arbeit, ein Bullauge ist hinten vorgesehen, die Aufkantung an dem Kohleschacht, und vielleicht ein anderer Wassereinlass, mal sehen, ist ja noch viel Zeit bis Weihnachten.....
Soweit sogut, mit schwarzen Händen und GRüssen Georg
Zwischen Lok und Tender ist eine Überdachung, quasi als Verlängerung des Führerhausdaches, wahrscheinlich gedacht um den Wind bei hoher Geschwindigkeit keine Verwirbelungen zu geben oder besser gesagt, die Lok musste windschnittig sein, dann müsste doch der Raum dahinter, wo sich Kohle und Wassereinlass befindet, auch irgendwie abgedeckt sein, vielleicht sowas wie "Rolladen" oder Faltbleche...? Ich habe solche Angaben im Netz nicht gefunden....
Aber selbst wenn es solche "Rolladen" gab, kann ich die nicht einbauen denn damit wäre die Arbeit in dem Tender für die Katz, aber immerhin kann ich sie andeuten....
.... dann könnte ich mir die zwei Handräder vorne am Tender erklären, diese Handräder müssten zwei "Rolladen", jeweils vom Rand zur Mitte des Tenders, zuziehen, oder...?
Alle diese Kleinteile möchte ich gerne einbauen...
die Frage ist berechtigt, aber ich kann bei den LNER A4-Tendern auch keine Kohlekastenabdeckungen finden. Auch bei den LMS Coronation Scot Tendern war der Kohlekasten offen.
Zwischen dem Lokomotivdach und dem Tender befand sich eine Verlängerung aus Plane. Da es noch bei keinem Modell zu sehen war, würde ich mich nicht darum kümmern. Übrigens, Ihr Kabinendach scheint etwas kurz zu sein; Siehe Bilder anderer Modelle, die ich habe:
Zitat von geopiri im Beitrag #108.... dann könnte ich mir die zwei Handräder vorne am Tender erklären,
mit GRüssen Georg
Dabei handelte es sich um einen Bremshebel und einen Griff für die Wasseraufnahme (scoop), der zur automatischen Wasseraufnahme unter dem Tender angehoben und abgesenkt werden konnte. Gruss Fred
Hallo Fred, vielen Dank für die Erklärungen, ja, das Dach ist etwas zu kurz, es wird neu geschnitten, auf die Verlängerung aus Plane verzichte ich hier wie auch die Abdeckung für den Tender...
Hallo Dieter, da muss eine Abdeckung sein, sonst entstehen zuviele Windverwirbelungen die bei dieser Lok, die ja einen Weltrekord aufstellte, etwas gebremst hätte, warum die Plane wenn keine Abdeckung, die Plane habe ich schon im Netz gesehen, auch gibt es Bilder wo an den seitlichen Tenderwänden so etwas wie eingefahrene Abdeckungen zu sehen sind, also... weiter suchen, das interessiert mich, auch wenn ich das nicht bastele...
Schade, dass der Tender schon bekohlt ist. Was viele leider nicht wissen: Unter der Schrägfläche des Kohlebodens befand sich der Wasservorrat. Also kein von der Kohle waagerecht abgetrennter Bereich für das Wasser. Daher sind die Tender gar nicht komplett mit Kohle gefüllt, was viele annehmen, weil es optisch so wirkt. Mir wurde das erst klar, als ich einen Schnitt durch einen Original-Tender sah. Vielleicht gibt es aber auch unterschiedliche Bauarten.
Zitat von Heizer im Beitrag #113Schade, dass der Tender schon bekohlt ist. Was viele leider nicht wissen: Unter der Schrägfläche des Kohlebodens befand sich der Wasservorrat. Also kein von der Kohle waagerecht abgetrennter Bereich für das Wasser. Daher sind die Tender gar nicht komplett mit Kohle gefüllt, was viele annehmen, weil es optisch so wirkt. Mir wurde das erst klar, als ich einen Schnitt durch einen Original-Tender sah. Vielleicht gibt es aber auch unterschiedliche Bauarten.
Viele Grüße Heizer
Ich verstehe deinen Beitrag nicht. Gehen Sie davon aus, dass die Mitglieder dieses Forums nichts über Lokomotivtender wissen, oder irre ich mich? Gruss Fred
Zitat von geopiri im Beitrag #112 Hallo Dieter, da muss eine Abdeckung sein, sonst entstehen zuviele Windverwirbelungen die bei dieser Lok, die ja einen Weltrekord aufstellte, etwas gebremst hätte, warum die Plane wenn keine Abdeckung, die Plane habe ich schon im Netz gesehen, auch gibt es Bilder wo an den seitlichen Tenderwänden so etwas wie eingefahrene Abdeckungen zu sehen sind, also... weiter suchen, das interessiert mich, auch wenn ich das nicht bastele...
Vielen Dank und mit GRüssen Georg
Die Plane war dazu da, weniger Wind in die Kabine zu bringen; Das hatte nichts damit zu tun, die Kohle an Ort und Stelle zu halten. Die A4-Lokomotiven hatten nie eine Abdeckung für den Kohlenraum, aber die Seiten des Tenders waren etwas nach innen gerichtet. Ich weiß, dass die deutschen Stromlinienlokomotiven diese Tenderabdeckungen hatten. Man sollte nicht vergessen, dass deutsche Lokomotiven in vielerlei Hinsicht ausgefeilter waren als britische Lokomotiven (und die französischen Dampflokomotiven waren die besten, während die US-Lokomotiven die größten und stärksten waren).
Zitat von SNCF231E im Beitrag #115Das hatte nichts damit zu tun, die Kohle an Ort und Stelle zu halten.
Hallo Fred,
ja, das wusste ich natürlich, sonst würden ja alle Tender eine solche Abdeckung haben...
Mir ging es nur darum dass eine Abdeckung über den Kohlen strömungsgünstiger ist, also so dass der Wind bei hoher Geschwindigkeit keine Angriffsfläche zur Verminderung der Geschwindigkeit hat, wie wir alle wissen ist die Mallard die schnellste Dampflok der Welt...
Ich verstehe deinen Beitrag nicht. Gehen Sie davon aus, dass die Mitglieder dieses Forums nichts über Lokomotivtender wissen, oder irre ich mich?
Erwarten Sie, dass ich hier Namen nenne? Als Forumsmitglied gehe ich von meiner eigenen Unwissenheit aus und freue mich, wenn Fachleute in diesem Forum bereit sind, ihr Wissen weiter zu tragen. Kohlentender wirken banal. Die damalige Spielzeugindustrie hat sie auf das scheinbar Wesentliche reduziert: ein Behältnis für Kohle eben. Nur wenige deutsche Modelle zeigen einen Wassereinfüllstutzen,– Wasserkräne u. Wassertürme wurden zum Spielen auch kaum hergestellt, fehlen auf so manchen Anlagen. Andererseits fährt keine Dampflok ohne Wasser. Da wurde eine riesige Marktnische offen gelassen. Woher kam dieses Versäumnis der Spielzeugindustrie? Habe mich mit Tender bislang wenig befasst, auch weil die Spielzeugtender einfach nicht mehr hergaben um Details zu hinterfragen.
Um so schöner finde ich es, dass hier auf mir unbekannte Details beim Tenderbau eingegangen wird und diese auch erklärt werden.
Viele Grüße Heizer Ich weiß, dass ich nichts weiß. Sokrates
Der Kompromiss.... der Tender wird nur halb befüllt mit Kohle, dann hat die Lok immerhin einige Strecken hinter sich...
Da Fred der absolute Fachmann ist, und es stimmt dass die seitlichen Tenderoberkanten etwas schräg nach innen abgebogen sind, werde ich auch das übernehmen....
Die Plane zwischen Dach und Tender fällt hier weg...
So kann man auch den Tender aus dem Innern erklären, man erkennt die beiden Türen vorne und hinten die dazu dienten dass die Mannschaft sich auswechseln können, im ersten Wagen ist ein Abteil reserviert, denn zwischen den beiden Türen war ein sehr schmaler Gang, das kann man jetzt gut an dem Tender erkennen, der Wassertank ist unter der Schräge bis nach hinten, Einfüllstutzen oben mittig, eigentlich könnte ich auf der oberen Ebene ein Gitterrost legen, die beiden Teile links und rechts des Wasserstutzens habe ich kopiert aus einem Foto, es wäre klasse wenn Fred diese Teile erklären könnte...
Hinten kommen links und rechts des Faltenbalges Steigstufen mit Geländer, ein Bullauge zur Belichtung des Ganges ist vorgesehen, und vorne wird ebenfalls eine Türe eingebaut, daneben die zwei Stellräder die ja schon Fred erklärt hat, mittig die Kohleöffnung mit Rutsche und Schiebetür...
Wir lernen ja hier auch, ich meine diejenigen die noch unerfahren sind, und jeder war mal unerfahren, und jeder der solches weiss kann auch gut erklären, dafür ist ein Forum da....
Es ist eine Sucht, wenn man einmal so richtig tief eingetaucht ist wird plötzlich das Umfeld vergessen, die Stunden vergehen wie Sekunden und dann ist es morgens drei Uhr, aber es macht einen unglaublichen Spass, ich hätte gerne einen Butler, Koch, Gärtner, eine Reinigungskraft und einen Organisator im Hause...
Das Bullauge ist drin, eine E10 Fassung, Gitterrost mit den zwei Pumpen und Wassereinlass sowie den Rest des Ganges fertig, muss noch viel erledigen aber der Tender wird schon, schade dass die obere Partie später schwarz lackiert wird, eine Seitenwand fehlt noch und viele Kleinteile....
Nun muss ich den Butler, Koch usw ersetzen, mit GRüssen Georg
Zwischendurch baue ich alles zusammen, vorerst gehalten durch die Neodyms, will ich wissen ob alles auch gut passt in den Höhen und Breiten, ich denke, wenn ich sie mir von der Seite auf der Anlage betrachte, wird die Lok schon einzigartig, momentan passt also alles gut und momentan bin ich auch zufrieden...
Rein optisch schon, aber der Zepp.... der geht wirklich ab, manchmal wundere ich mich dass noch niemand einen Zepp umgebaut hat, dabei ist das gar nicht so schwer, aber vielleicht baue ich einen Zweiten, mit einem Vierblatt Propeller, dadurch könnte der Propeller etwas kleiner sein....!